Und Action! Turbo- Wissenstransfer anschalten

Sie wollen wissen was andere wissen, damit Sie mehr wissen? Wunderbar!

Sie wollen wissen, wie Sie an das Wissen der anderen herankommen? Super!

Sie wollen wissen, wie das Wissen der anderen in Ihren Kopf kommt? O.k.!

Sie müssen auf GeNuA achten. Das sind drei Dinge, die den Turbo beim Wissenstransfer anschalten unabhängig, ob das off- oder online passiert.

1.       Gefühle. Ja, ich weiß, wir reden nicht gerne darüber. Es ist aber leider so, dass alle Informationen, die in unseren Kopf kommen erst einmal durch einen Gefühlsfilter gehen. Das ist wichtig, um Ordnung zu bekommen und Prioritäten setzen zu können. Also- sind wir unter Druck, Stress, fühlen wir uns richtig unwohl, dann gehen die Infos in den Teil unseres Gehirns der Mandelkern heißt. Hier wird entschieden, ob wir angreifen oder fliehen oder Stress aufbauen….Informationen, die hier landen eigenen sich nur zum kurzfristigen Abrufen, werden schnell wieder vergessen und stehen nicht für den Transfer für andere Probleme zur Verfügung. Die Informationen hingegen, die wir mit Spaß, Freude und Wohlbefinden aufnehmen landen im Gehirn im Hippokampus und das ist eindeutig die Region die sich besser zum Wissenstransfer eignet. Wenn wir gute Gefühle haben, dann können wir mehr Informationen aufnehmen und behalten und den Transfer zu anderen Problemlagen bewältigen.
Was heißt das? Wir dürfen aus wissenschaftlicher Sicht für gute Gefühle sorgen, damit Wissenstransfer stattfinden kann. 

Und wann fühlen wir uns wohl?

 1.
Wenn wir den anderen Menschen vertrauen – d.h. wir müssen die Menschen kennenlernen. Deswegen ist Netzwerken so wichtig.

2. Die Lernumgebung – oder Wissenstransferumgebung ist wichtig. Bei Tagungen sollte der Raum und die Akustik ansprechend sein. Die Luft gut und Essen und Trinken auch…

2.       Nutzen. Wir lernen am meisten, wenn wir intrinsisch motiviert sind, wenn wir selber herausbekommen wollen, wie die Lösung aussieht oder was der andere weiß.  Wenn ich etwas Neues herausbekommen habe und es besser gelaufen ist als erwartet, dann wird Dopamin freigesetzt und das hat jeder gern. Also wollen wir, dass oft Dopamin freigesetzt wird und lernen weiter und lösen wieder Probleme. Wunderbar.
Wenn Wissenstransfer nach Genua klappt,
dann werden Sie auf einmal neue Ideen für alte Probleme bekommen.

Und was heißt das für Sie? 

Der Wissenstransfer ist am effektivsten, wenn Sie oder ihr W-Transferpartner einen Nutzen davon haben. Überprüfen Sie Veranstaltungen, Workshops, Besprechungen auf den Nutzen für Sie oder die Teilnehmer hin

Welchen Nutzen haben Sie davon – außer, dass Sie dafür bezahlt werden (leider kein Turbo für Wissenstransfer ;-(…)

3.    Aufmerksamkeit. Wir lernen nur, wirklich nur, wenn wir aufmerksam sind. Sie kennen sicher dieses „Death by Power Point Syndrom“?! Da ist keine Aufmerksamkeit und kein Wissenstransfer mehr möglich. Am aufmerksamsten ist man, wenn man selber etwas tut. 

Schaffen Sie also Möglichkeiten wo Sie oder die anderen Teilnehmer einer Besprechung oder eines Workshops selber etwas tun. Das kann ein kurzes Eingangsstatement  sein, Kleingruppenarbeit zwischen drin oder Diskussionen, zu der jeder seine Meinung sagen soll. Bei Präsentationen sollten Sie auf Abwechslung und Pausen achten. Lassen Sie sich etwas einfallen ;-)

Oder buchen Sie den Smart Moderatoren Ausbildung unter http://www.foehrwissenstransfer.de


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